31) Bis wann wollen Sie die bestehenden Grünkonzepte für den Wiener Platz und die Kreuzstraße umsetzen? Welche weiteren Grünachsen durch die Stadt wollen Sie bis 2029 einrichten?

Dirk Hilbert

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Albrecht Pallas

Der Hauptbahnhof ist das attraktive Tor zur Stadt. Für mich ist klar, im Umfeld des Wiener Platzes muss das Freiraumkonzept „Grüner Bogen“ umgesetzt werden. Im direkten Umfeld des Hauptbahnhofs brauchen wir eine ansprechende Vorplatzgestaltung mit viel Grün. Wenn der Fernbusbahnhof umgezogen ist, sollten wir auch die Seite der Bayerischen Straße attraktiver gestalten.

Grüne Achsen muss es in allen Stadtteilen geben. Für mich sind Projekte wie z.B. die Westerweiterung Alaunpark Richtung Königsbrücker Straße oder das Blaue Band Geberbach im Dresdner Südosten besonders wichtig.

Eva Jähnigen

Die Grünkonzepte für den Wiener Platz und die Kreuzstraße sollen in den nächsten Jahren umgesetzt werden; Voraussetzung ist die entsprechende Finanzierung durch Haushalts- oder Fördermittel. Weitere Grünachsen sollen, z. B. vom Rathaus über die Grunaer Straße zum Lingnerplatz, durch eine stärkere Begrünung des Neustädter Marktes zur Hauptstraße ohne Neubebauung und verbunden mit allen Um- oder Neubauprojekten öffentlicher Straßen entstehen.

André Schollbach

Der Wiener und die Kreuzstraße sollten sich deutlich schneller begrünen lassen als bislang an der Vollendung des Promenadenrings oder der Sanierung der Königsbrücker Straße gearbeitet wird.

Dr. Martin Schulte-Wissermann

Ich bin mir nicht sicher, ob die ‘bestehenden Konzepte’ wirklich ausreichend sind. So sind auf dem Wiener Platz nur wenige Bäume geplant und in der Kreutzstraße soll es weiterhin parkende Autos geben.
Als Oberbürgermeister werde ich beide Planungen einer erneuten öffentlichen Diskussion zuführen und den Geschäftsbereich Stadtplanung und Umwelt anweisen, Vorschläge für mehr Stadtgrün vorzulegen.

Jan Pöhnisch

Grünflächen sind immer auch wirtschaftliches Brachland. Hier sollten wir uns fragen, ob wir dem Gras beim Wachsen zusehen oder lieber einen Haufen Schotter verdienen wollen. Wer Natur will, soll auf’s Dorf ziehen. Stadtmenschen wollen Metall, Beton und Neonlicht.

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