2) Wie wollen Sie sicherstellen, dass der WID ausreichend Grundstücke zur Bebauung zur Verfügung stehen?

Dirk Hilbert

keine Antwort

Albrecht Pallas

Als Mitglied der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag habe ich mit dafür gesorgt, dass wir überhaupt wieder sozialen Wohnungsbau betreiben. Doch das reicht noch nicht. Als Oberbürgermeister werde ich nicht nur die neue städtische Gesellschaft “Wohnen in Dresden” stärken, indem ich eine Strategie für neue Bauflächen vorlege. Bei jedem größeren Quartier, das in unserer Stadt entstehen wird, werde ich außerdem konsequent gemeinwohlorientierte Unternehmen, wie die WiD oder die Dresdner Wohnungsgenossenschaften einbinden. Wichtig ist, dass sich alle Baumaßnahmen am Gemeinwohl der Stadt orientieren. Denn der Wegfall von kulturellen Orten, Freiräumen und kleinen grünen Stadtteilinseln darf nicht länger achselzuckend hingenommen werden. Ihr Erhalt ist für lebenswerte Stadtteile genauso wichtig wie bezahlbarer Wohnraum.

Eva Jähnigen

Hierfür will ich vorsorglich geeignete Flächen ankaufen – z. B. vom Freistaat Sachsen und der Deutschen Bahn AG – sowie Flächen über Planungen, Vorkaufsrechte und Tauschmöglichkeiten schrittweise erwerben. Es ist dabei zu erwarten, dass dafür wegen der hohen Bodenpreise und wegen der vor 2015 fehlenden vorsorglichen Flächenerwerbe hoher Finanzbedarf und Aufwand erforderlich ist. Umso mehr will ich, dass – als Konsequenz aus der Situation – die Vorsorge jetzt zum Schwerpunkt im Stadthaushalt und in der Stadtentwicklungs- und Liegenschaftspolitik wird

André Schollbach

Ich werde die zentrale Aufgabe der Gewährleistung des bezahlbaren Wohnens direkt an der Spitze des Ratshauses ansiedeln und die Bereitstellung sowie die Entwicklung von Grundstücken für den sozialen Wohnungsbau mit hoher Priorität angehen.

Dr. Martin Schulte-Wissermann

Dresden muss eine aktive Liegenschaftspolitik betreiben. Grundstücke fehlen ja nicht nur für die WiD, sondern auch für Kitas, Schulen und Freizeitanlagen. Hierzu müssen ausreichend finanzielle Mittel im Haushalt verankert sein.
Damit die WiD ausreichend finanzielle Mittel erhält, werde ich als ersten Schritt den Beschluss des Stadtrates endlich umsetzen, wonach alle Erlöse aus Immobiliengeschäften auch tatsächlich der WiD zugute kommen. Zusätzlich werde ich schon im kommenden Haushalt die WiD mit genügend Eigenkapital ausstatten, damit diese Bauvorhaben am Kapitalmarkt finanzieren kann.

Jan Pöhnisch

Benachbarte Landkreise annektieren. Bautzen ist zum Beispiel eine schöne Gegend.

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