1) Wie viele kommunale Wohnungen (WID) wollen Sie bis 2029 realisieren und wieviel Finanzmittel sind dafür erforderlich?

Dirk Hilbert

keine Antwort

Albrecht Pallas

Steigende Mieten sind ein zentrales Problem. Menschen mit kleinen Einkommen werden verdrängt, selbst Familien mit guten Einkommen finden kaum bezahlbares. Ich werde alle Kräfte für bezahlbare Mieten bündeln. Die WID werde ich daher unterstützen und stärken, wo es geht. Die WID hat angekündigt, jährlich rund 200 Wohnungen bereit zu stellen. Für das laufende Jahr sind insgesamt 285 Wohnungen geplant, bis 2024 sollen sich insgesamt 2.500 Sozialwohnungen im kommunalen Bestand befinden. 

Eva Jähnigen

Ich will so viele kommunale Sozialwohnungen bauen wie möglich. Was das Kosten wird, ist angesichts steigender Boden- und Baupreise derzeit nicht genauer abschätzbar – daher will ich die nächsten Schritte verbunden mit dem Stadthaushalt und der öffentlichen Berichterstattung über die Unternehmenstätigkeit der WID im Beteiligungsbericht der Stadt (d. h. dem jährlichen öffentlichen Bericht über die Tätigkeit aller städtischen Beteiligungsunternehmen) transparent ausweisen und planen. Das soll ein zentraler Schwerpunkt im Stadthaushalt und in der Bautätigkeit der Stadt werden, wird aber von der Verfügbarkeit geeigneter Baugrundstücke abhängen.

André Schollbach

Das Tempo beim sozialen Wohnungsbau muss gesteigert werden, um die „Wohnen in Dresden“ (WiD) zu einem starken und wirkungsvollen Akteur des sozialen Wohnungsbaus weiterzuentwickeln. Mein Ziel besteht darin, mit der WiD bis 2029 mindestens 3.000 neue kommunale Wohnungen zu bauen. Angesichts der gegenwärtigen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen kann für diesen Zeitraum keine seriöse Angabe zum genauen Volumen der Finanzmittel getroffen werden. Bislang ist es gelungen, den sozialen Wohnungsbau über die Einlage von Grundstücken, Fördermittel und die Aufnahme von Baukrediten zu finanzieren.

Dr. Martin Schulte-Wissermann

Dresden muss bis zum Wegfall der ca. 10.000 Vonovia-Sozialwohnungen (Wohnungen mit Belegungsbindung) 2035 Ersatz in mindestens der gleichen Größenordnung schaffen. Dies gelingt am besten und am Wirtschaftlichsten, wenn Dresden diese Wohnungen selbst besitzt. Hierzu sind die Bauaktivitäten der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft WiD massiv auszuweiten. Dafür ist das notwendige Eigenkapital in den Haushalt einzustellen und Baugrundstücke bereitzustellen. Es ist wichtig zu verstehen, dass die hierfür verwendeten Finanzmittel Investitionen sind. Das Geld ist nicht weg – es wird in langfristige Wertanlagen verwandelt.

Jan Pöhnisch

Als ich nach Dresden gezogen bin, habe ich innerhalb einer Woche eine passende Wohnung in Striesen gefunden. Ich glaube nicht wirklich, dass Wohnraum ein Problem darstellt. Zur Not können sich ja auch mehrere Bürger eine Wohnung teilen. Dann bleiben steigende Mieten auch bezahlbar.

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