22) Welchen Anteil des ÖPNV am Model Split streben Sie bis 2029 an und wie wollen Sie Ihr Ziel erreichen?

Dirk Hilbert

keine Antwort

Albrecht Pallas

Auf Antrag der SPD hat der Stadtrat 2019 beschlossen, den Anteil des ÖPNVs bis 2030 auf 25-30 % zu steigern. Dazu stehe ich. Wir müssen alle Kraft einsetzen, das zu schaffen: Es geht nicht immer darum, mehr zu wünschen, sondern ums Machen. Anstatt über die Betriebskosten zu diskutieren, müssen wir jetzt konkrete Beschleunigungsprojekte und den weiteren Ausbau des Bus- und vor allem des Bahnnetzes angehen. So möchte ich z.B. die Linie 8 in das Gewerbegebiet Dresden-Rähnitz verlängern, damit die Beschäftigten im Silicon Saxony schnell, bezahlbar und umweltschonend auf Arbeit und nach Hause kommen können.

Eva Jähnigen

Ich will in Dresden die Weichen für den ÖPNV durch konsequenten Ausbau und Sanierung der Strecken, Beschleunigung und Taktverdichtung sowie stärkere Vernetzung mit dem Umland so stellen, dass 30% aller täglichen Wege (sogenannter Modal Split) im Stadtgebiet mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt werden.

André Schollbach

Ich bin dafür, sich ehrgeizige Ziele zu setzen. Bis zum Jahr 2030 soll der Anteil des Öffentlichen Personennahverkehrs auf 30 Prozent erhöht werden. Die „Strategie zur Erhöhung des ÖPNV-Anteils in der Landeshauptstadt Dresden“ muss kontinuierlich in die Tat umgesetzt werden. Hierzu zählen insbesondere die Erhöhung der Reisegeschwindigkeit der ÖPNV-Verkehrsmittel und deren Vorrang an Ampeln, die Taktverdichtung auf verschiedenen Straßenbahnlinien sowie die weitere Umsetzung des Stadtbahnprojekts 2020. Zudem muss das Sozialticket für Bus und Bahn muss erhalten bleiben.

Dr. Martin Schulte-Wissermann

Eine grundlegende Verschiebung des Modal-Splits hin zum Umweltverbund (Fuss, Rad, ÖPNV) ist mein Ziel. Wenn bis 2029 der Anteil des Kfz-Verkehrs auf ca. 25% reduziert wird, wird der ÖPNV Anteil bei ca. 30% liegen.
Eine solche Entwicklung wird man mit ‘differenzierten Push- und Pull-Faktoren’ erreichen. Dies bedeutet, dass man u.a. das Angebot der DVB ausbauen und gleichzeitig den Kfz-Verkehr auf die wirklich notwendigen Fahrten reduzieren muss. Hierzu sind z.B. autofreie Straßen/Stadtteile und Reduzierung/Verteuerung von Parkraum geeignete Mittel.

Jan Pöhnisch

Ich bin beeindruckt. Was für eine eloquente Frage! So etwas können sich nur
Fraktionsangestellte ausdenken, die sich den ganzen Tag mit nichts anderem beschäftigen
anstatt mal ordentlich zu bumsen. Mal unter uns Pastorentöchtern: Anteil des ÖPNV am
Model Split? Im Ernst? Glaubt ihr wirklich, dass irgendjemand – abgesehen von euch
elitären Wichsern – versteht, wovon zum Geier ihr da eigentlich sprecht? Fühlt euch nicht so
cool!

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