42) Welche konkreten Probleme sehen Sie in der Verwaltung und was wollen Sie konkret in der Verwaltung der Landeshauptstadt verändern?

Dirk Hilbert

keine Antwort

Albrecht Pallas

Derzeit werden vom Amtsinhaber keine Ziele und Visionen für die Stadt formuliert. In der Folge blockieren sich Ämter oft gegenseitig. Wir müssen aber als Verwaltung schneller und einfacher werden angesichts der großen Herausforderungen bei Infrastrukturvorhaben etwa beim Klimaschutz. Alle Dienstleistungen müssen wir auch digital nutzen können. Jeder Haushalt und jede Schule in Dresden muss einen gigabitfähigen Internetanschluss haben. Dresdner Schülerinnen und Schüler müssen die Möglichkeit haben, digitale Kompetenzen zu erwerben. Dazu gehören ausreichend viele, für alle kostenfrei zugängliche WLAN Access-Points. Ich will, dass Digitalisierung ein Vorzeigeprojekt Dresdens wird. Die Menschen sollen durch Digitalisierung Zeit für andere Dinge des Lebens gewinnen. Schnellere Verfahren, mehr Dienstleistungen, weniger Aufwand, mehr digitale Partizipation sowie Informations- und Kommunikationstechnologien sollen v.a. dazu dienen, ökologische und soziale Verbesserungen zu erreichen. 

Eva Jähnigen

Die Stadtverwaltung soll neben kompetentem Vollzug von Verwaltungsverfahren auch mitdenkende Dienstleistungsbereitschaft und Partnerschaft mit den Akteur*innen in Stadtgesellschaft, Wirtschaft und Region entwickeln, damit sie Motor und Getriebe für die Weiterentwicklung der Stadt durch Weltoffenheit, Bürger*innenbeteiligung, Förderung von Wissenschaft und Forschung, Kreativität und Handwerk werden kann.

Dazu möchte ich die Entwicklung und Motivation von Fach- und Führungskräften in der Stadtverwaltung und in den städtischen Unternehmen mit hoher Priorität betreiben und dabei auf Vielfalt und Geschlechtergerechtigkeit in der Personalentwicklung deutlich sichtbaren Wert legen.

Ich bringe dazu meinen weiblichen Führungsstil auf Augenhöhe mit und agiere klar, konsequent und kooperativ.

André Schollbach

Es bedarf vor allem eines klaren inhaltlichen Kurses der Rathausspitze und der Fokussierung auf gemeinsam zu erreichende Ziele, um zu erreichen, dass die Geschäftsbereiche und Ämter nicht gegeneinander, sondern miteinander arbeiten.

Dr. Martin Schulte-Wissermann

Diese Frage ist mir zu unspezifisch. Allerdings sehe ich eine Untätigkeit des jetztigen Oberbürgermeisters in vielen Bereichen (Energie, Klima, Verkehr, Bürgerbeteiligung) bei gleichzeitigem Unwillen, in den politischen Raum zu wirken. Diese Untätigkeit und der Unwille scheint dazu zu führen, dass die Bürgermeisterriege auch nur versucht, unbeschadet über den Tag zu kommen. Der Rest der Verwaltung macht, was eine Verwaltung so macht: verwalten.
Als Oberbürgermeister werde ich den Geschäftsbreichen Vorgaben machen, aber gleichzeitig die intrinsische Motivation der Verwaltungsmitarbeitenden stärken. D.h. sie sollen und dürfen eigene Ideen entwickeln und vorstellen. Es soll eine Kultur des Zusammenarbeitens und ein gemeinsames Eintreteten für eine schöne Zukunft Dresdens entstehen.

Jan Pöhnisch

Als geborener DDR-Bürger weiß ich, wie wichtig eine funktionierende Verwaltung für den Fortbestand einer Stadt ist. Leider hat man bereits damals versäumt die Verwaltung anständig zu entnazifizieren. Ich würde das nachholen und ein Exempel statuieren, indem ich Gerhard Schill ausbuddeln lasse und ihn rückwirkend einem meiner Schauprozesse unterziehe.

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