14) Inklusion ist in vielen Bereichen längst noch nicht Realität. Welche Barrieren werden Sie bis 2029 abbauen?

Dirk Hilbert

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Albrecht Pallas

Ich will die Verwaltung barrierefrei machen und so eine bessere Teilhabe aller Menschen ermöglichen. Es muss sich endlich um Alltagsprobleme gekümmert werden, dass Gehwege und Übergänge mit dem Rollstuhl befahrbar sind. Ich will die letzten nicht barrierefreien Wahllokale und Haltestellen endlich inklusiv ausbauen. 

Eva Jähnigen

Inklusion muss als Querschnittsthema in allen Bereichen der öffentlichen Angebote und der öffentlichen Infrastruktur vorangetrieben werden. Dazu möchte ich die Arbeitsmöglichkeiten der Behindertenbeauftragen verbreitern und eng mit den Selbstvertretungen der Behinderten und dem Behindertenbeirat zusammenarbeiten. Schwerpunkte sehe ich in den nächsten Jahren besonders beim barrierefreien Zugang zu den Beteiligungs- und behördlichen Verfahren der Stadtverwaltung durch barrierefreie Angebote (barrierefreie Dokumente, Erläuterungen in leichter Sprache), bei den durch die Pandemie noch einmal stärker überlasteten Hilfen für psychisch Kranke und in der auskömmlichen Finanzierung baulicher Maßnahmen in der öffentlichen Infrastruktur (Fußwege, Haltestellen, Zugang zu öffentlichen Gebäuden).

André Schollbach

Wichtig wäre eine gute Zusammenarbeit mit dem Beirat für Menschen mit Behinderungen. Ich möchte direkt von den zu lösenden Problemen erfahren sowie mit den Vertreterinnen und Vertretern der verschiedenen Behindertenverbände ins Gespräch kommen. Der amtierende Oberbürgermeister hat siebenmal sein Kommen in den Beirat für Menschen mit Behinderungen angekündigt und dann wieder abgesagt. Ein Termin kam nie zustande. Dies muss sich ändern.

Dr. Martin Schulte-Wissermann

Barrierefreiheit hört nicht bei der Absenkungen von Bürgersteigen oder dem Gehwegbelag auf. Eine Barrierefreie Stadt hat alle Menschen mit den unerschiedlichsten körperlichen, seelischen und geistigen Beeinträchtigungen im Blick. Jeder in Dresden lebende Mensch ist Teil unserer Stadt. Ich werde als Oberbürgermeister einen Inklusionsrat einrichten, in dem Betroffene mich in der Alltagsarbeit beraten.  

Jan Pöhnisch

Ich werde alle wichtigen Stellen mit Personen aus Randgruppen besetzen. Egal ob Ausländer, Behinderte oder Frauen – jeder bekommt die Chance sich in der Stadtverwaltung zu verwirklichen.

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